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Ab etwa 1580 liegen auch katholische gedruckte Neujahrspredigten vor. Während sich die meisten dieser Predigten an das überkommene Schema halten, in dem eine bestimmte Reihenfolge der Stände (geistliche Stände, dann die weltliche Obrigkeit, anschließend die Stände des Hauses) vorgegeben ist und das wegen seiner Ähnlichkeit zur lutherischen Haustafel-Reihung auch bei den Lutheranern üblich war, hat  Bartholomäus Wagner hier eine Form der Ständereihung gewählt, die keinem bestimmten Ordnungsschema zu folgen scheint. Außerdem hat er einzelne Personen in die Reihe eingefügt, denen er ebenfalls jeweils ein symbolisches "Geschenk" verehrt.  
 
Ab etwa 1580 liegen auch katholische gedruckte Neujahrspredigten vor. Während sich die meisten dieser Predigten an das überkommene Schema halten, in dem eine bestimmte Reihenfolge der Stände (geistliche Stände, dann die weltliche Obrigkeit, anschließend die Stände des Hauses) vorgegeben ist und das wegen seiner Ähnlichkeit zur lutherischen Haustafel-Reihung auch bei den Lutheranern üblich war, hat  Bartholomäus Wagner hier eine Form der Ständereihung gewählt, die keinem bestimmten Ordnungsschema zu folgen scheint. Außerdem hat er einzelne Personen in die Reihe eingefügt, denen er ebenfalls jeweils ein symbolisches "Geschenk" verehrt.  
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Barthlomäus Wagner brachte seit 1580 fast jedes Jahr eine Neujahrspredigt heraus, bis in die ersten Jahre des folgenden Jahrhunderts.
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Bartholomäus Wagner brachte seit 1580 fast jedes Jahr eine Neujahrspredigt heraus, bis in die ersten Jahre des folgenden Jahrhunderts.
     
Anonymer Benutzer