| Spangenberg war zu dieser Zeit mit 28 Jahren noch relativ jung, er war der Sohn des Nordhausener Reformators und späteren Superintendenten von Mansfeld Johann Spangenberg, der 1550 verstorben war. Zuvor hatte Cyriacus Spangenberg vor allem Schriften seines Vaters herausgegeben. In seinem Nachwort "An den christlichen Leser" (Bl. Q8v - R5r) verteidigt er sich gegen den Vorwurf, er schreibe Bücher nur aus Ehrsucht. Dieses Nachwort ist in den späteren Auflagen der "Haustafel" nicht mehr enthalten. | | Spangenberg war zu dieser Zeit mit 28 Jahren noch relativ jung, er war der Sohn des Nordhausener Reformators und späteren Superintendenten von Mansfeld Johann Spangenberg, der 1550 verstorben war. Zuvor hatte Cyriacus Spangenberg vor allem Schriften seines Vaters herausgegeben. In seinem Nachwort "An den christlichen Leser" (Bl. Q8v - R5r) verteidigt er sich gegen den Vorwurf, er schreibe Bücher nur aus Ehrsucht. Dieses Nachwort ist in den späteren Auflagen der "Haustafel" nicht mehr enthalten. |
− | [http://gateway-bayern.de/VD16+ZV+20771 Katechismuspredigten] von Hieronymus Menzel aus dem Jahre 1593 entnehmen kann, hatte Spangenberg eigentlich vor, seine gesamten Katechismuspredigten zu publizieren, wartete aber ab, dass sein damaliger Mansfelder Superintendent Hieronymus Menzel seine eigenen Katechismuspredigten herausbrachte. Vorerst publizierte Spangenberg nur die Predigten über die Haustafel, die bei Menzel nicht enthalten waren. Erst als sich einige Jahre später herausstellte, dass Menzels Katechismuspredigten als Ganzes (außer den Predigten an die Eheleute) nicht erscheinen würden, gab Spangenberg 1564 seine gesamten Katechismuspredigten heraus, in die er dann auch seine Haustafelpredigten integrierte. Menzel steuerte ein Vorwort bei. Nach 1564 waren die Haustafelpredigten dann immer ein Teil der Katechismuspredigten, separat erschienen sie nur noch in einer niederdeutschen Ausgabe von 1568. | + | [http://gateway-bayern.de/VD16+ZV+20771 VD16: ZV 20771] von Hieronymus Menzel aus dem Jahre 1593 entnehmen kann, hatte Spangenberg eigentlich vor, seine gesamten Katechismuspredigten zu publizieren, wartete aber ab, dass sein damaliger Mansfelder Superintendent Hieronymus Menzel seine eigenen Katechismuspredigten herausbrachte. Vorerst publizierte Spangenberg nur die Predigten über die Haustafel, die bei Menzel nicht enthalten waren. Erst als sich einige Jahre später herausstellte, dass Menzels Katechismuspredigten als Ganzes (außer den Predigten an die Eheleute) nicht erscheinen würden, gab Spangenberg 1564 seine gesamten Katechismuspredigten heraus, in die er dann auch seine Haustafelpredigten integrierte. Menzel steuerte ein Vorwort bei. Nach 1564 waren die Haustafelpredigten dann immer ein Teil der Katechismuspredigten, separat erschienen sie nur noch in einer niederdeutschen Ausgabe von 1568. |