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'''VD 16-Nr.:''' M 7256
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'''VD 16-Nr.:''' M 7256 [http://gateway-bayern.bib-bvb.de/aleph-cgi/bvb_suche?sid=VD16&find_code_1=WVD&find_request_1=%22M%207256%22]
    
'''Kurztitel:''' Wider den Ehteufel  
 
'''Kurztitel:''' Wider den Ehteufel  
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== weitere Autoren, Übersetzer, Herausgeber etc.: ==
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== Titel: ==
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== Beiträger: ==
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== Drucker: ==
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Eichorn, Johann
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== Titel: ==
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== Format, Umfang, Signaturformel: ==
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== Drucker: ==
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== Verleger: ==
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== Standort(e) im VD16:==
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Berlin SB
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Budapest NB
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== Format, Umfang, Signaturformel: ==
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Coburg LB
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Gotha FB
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Halle ULB
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== Fingerprint: ==
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Jena TULB
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München BSB
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Wolfenbüttel HAB
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== Standort(e) im VD16:==
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Zwickau RB
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== weitere Standorte: ==
 
== weitere Standorte: ==
 
(In der Regel sind diese Standortangaben den Bibliothekskatalogen oder Verbundkatalogen entnommen. Daher ist nicht absolut sicher, dass die Exemplare tatsächlich der beschriebenen Ausgabe entsprechen. Wenn ein Exemplar autoptisch überprüft wurde, wird dies ausdrücklich vermerkt.)
 
(In der Regel sind diese Standortangaben den Bibliothekskatalogen oder Verbundkatalogen entnommen. Daher ist nicht absolut sicher, dass die Exemplare tatsächlich der beschriebenen Ausgabe entsprechen. Wenn ein Exemplar autoptisch überprüft wurde, wird dies ausdrücklich vermerkt.)
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Berlin HU: Ff.13703 (nach Stambaugh A2: Exemplar von Jacob Grimm)
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Braunschweig Pr Sem: F 119b (nach Stambaugh A10,anscheinend Erstabzug; Stambaugh A13: S4 (Konv.) 54)
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Edinb NLS DC.1.5 (13)(nach W.A. Kelly: Addenda)
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Kopenhagen KB: *24, -300,4° (nach Stambaugh A16)
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London BL: 8415.dd.12 (nach Stambaugh A14)
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Paris BN: A.K.Rés D. 15965 (nach Stambaugh A17)
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Stuttgart WLB: Theol 4° K 1056 (nach Stambaugh A12)
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Wroclaw UB: 409061 (nach Stambaugh A18)
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== Illustrationen: ==
 
== Illustrationen: ==
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Titelholzschnitt abgebildet bei Stambaugh
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== Inhalt: ==
 
== Inhalt: ==
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Musculus legt seiner Schrift die Bibelverse Gen 2,18-24 von der Er­schaf­fung Evas zugrunde. Auf die Widmungsvorrede und die kurze programma­tische Einführung "Vom Eheteuffel" folgen acht Kapitel, die jeweils einen Angriff des Eheteufels gegen die Ehe als göttliche Ordnung vorführen. Jedes Kapitel wird dabei einem der Bibelverse zugeordnet.  
 
Musculus legt seiner Schrift die Bibelverse Gen 2,18-24 von der Er­schaf­fung Evas zugrunde. Auf die Widmungsvorrede und die kurze programma­tische Einführung "Vom Eheteuffel" folgen acht Kapitel, die jeweils einen Angriff des Eheteufels gegen die Ehe als göttliche Ordnung vorführen. Jedes Kapitel wird dabei einem der Bibelverse zugeordnet.  
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Das zweite Kapitel berichtet vom Versuch des Eheteufels, die Menschen durch "unordentliche und viehische Brunst" in den Ehe­stand zu treiben und sie die Zeugung von Nachkommen als Zweck der Ehe ver­gessen zu lassen. Eine auf sexuelle Begierden gegründete Ehe werde aber niemals glücklich.  
 
Das zweite Kapitel berichtet vom Versuch des Eheteufels, die Menschen durch "unordentliche und viehische Brunst" in den Ehe­stand zu treiben und sie die Zeugung von Nachkommen als Zweck der Ehe ver­gessen zu lassen. Eine auf sexuelle Begierden gegründete Ehe werde aber niemals glücklich.  
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Die dritte Operation des Teufels liegt in der Anstiftung des Ehe­mannes zum Ehebruch. Dabei wird dem Mann vorgegaukelt, dass andere Frauen schöner seien als die eigene. Doch müsse jedem guten Ehemann die eigene Frau zeitlebens als die schönste erscheinen.  
 
Die dritte Operation des Teufels liegt in der Anstiftung des Ehe­mannes zum Ehebruch. Dabei wird dem Mann vorgegaukelt, dass andere Frauen schöner seien als die eigene. Doch müsse jedem guten Ehemann die eigene Frau zeitlebens als die schönste erscheinen.  
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Das vierte Kapitel benennt die falschen Voraussetzungen einer Eheschließung: Ohne Einverständnis der Eltern, aus Trunkenheit oder vor­übergehender "Brunst"­­­­, aus finanziellen Gründen, Gründen der Abstammung oder äußerlicher Schön­heit wegen werden nur Ehen geschlossen, die vom Teufel gestiftet sind.  
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Das vierte Kapitel benennt die falschen Voraussetzungen einer Eheschließung: Ohne Einverständnis der Eltern, aus Trunkenheit oder vor­übergehender "Brunst"­­­­, aus finanziellen Gründen, Gründen der Abstammung oder äußerlicher Schön­heit wegen werden nur Ehen geschlossen, die vom Teufel gestiftet sind.
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Die fünfte Operation des Eheteufels zerstört die Liebe und Einigkeit der Ehepartner, indem zunächst eine mentale Trennung und im Anschluss daran eine körperliche Trennung von Tisch und Bett erreicht wird. Die auch bei Luther erwähnte Erzählung vom "Teufel und dem alten Weib", in der ein altes böses Weib im Auftrag des Teufels durch eine Intrige ein Ehepaar auseinanderbringt, dient hier als Exempel.
 
Die fünfte Operation des Eheteufels zerstört die Liebe und Einigkeit der Ehepartner, indem zunächst eine mentale Trennung und im Anschluss daran eine körperliche Trennung von Tisch und Bett erreicht wird. Die auch bei Luther erwähnte Erzählung vom "Teufel und dem alten Weib", in der ein altes böses Weib im Auftrag des Teufels durch eine Intrige ein Ehepaar auseinanderbringt, dient hier als Exempel.
 
   
 
   
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Das achte und letzte Kapitel warnt noch einmal vor den falschen Voraus­setzungen einer Eheschlie­ßung und erklärt Eltern und Ver­wandte zu "Werkzeugen" Gottes im Kampf gegen den Eheteufel, die eine eheliche Verbindung, auf der kein göttlicher Segen ruht, in jedem Fall verhin­dern müssen.
 
Das achte und letzte Kapitel warnt noch einmal vor den falschen Voraus­setzungen einer Eheschlie­ßung und erklärt Eltern und Ver­wandte zu "Werkzeugen" Gottes im Kampf gegen den Eheteufel, die eine eheliche Verbindung, auf der kein göttlicher Segen ruht, in jedem Fall verhin­dern müssen.
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== Digitalisat: ==
 
== Digitalisat: ==
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Adresse des Digitalisat der BSB München vgl. VD16 [http://gateway-bayern.bib-bvb.de/aleph-cgi/bvb_suche?sid=VD16&find_code_1=WVD&find_request_1=%22M%207256%22]
       
== Edition: ==
 
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Stambaugh
 
   
 
   
       
== Literatur: ==
 
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Eva Hauck: Der Eheteufel in der Literatur der Frühen Neuzeit (Magisterarbeit) Berlin (FU) 1993, S. 51ff.
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Anonymer Benutzer