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In: [Valentin Voigt]
 
In: [Valentin Voigt]
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Ein Gesprech des HERREN mit Sanct Petro von der jtzigen Welt lauff vnd jrem verkerten bösen wesen. Auffs new vbersehen vnd mit einem hübschen Spruch von etlichen stenden der welt gebessert [Kunz Haß]
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Ein Gesprech des HERREN mit Sanct Petro von der jtzigen Welt lauff vnd jrem verkerten bösen wesen. Auffs new vbersehen vnd mit einem hübschen Spruch von etlichen stenden der welt gebessert [Kunz Has]
    
[Eisleben: Urban Gaubisch] 1560
 
[Eisleben: Urban Gaubisch] 1560
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== ''' Historischer Kontext''' ==
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Eine gekürzte, anonyme Version des Gedichts, die in verschiedenen Ausgaben um 1519 und 1520 erschien, trägt den Titel: "Das ist jetz der gemain vnd new gebrauch...". Es fehlt darin die Einleitung und die Nennung des Verfassers am Ende.
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Eine andere, nach Helmut Weinacht (VL 3, Sp. 540) stark bearbeitete Version trägt den Titel "Der Welt Lauff” (um 1518) oder “Eyn spruch bin ich von der welt lauff" (ca. 1525). Am Ende nennt sich der Autor mit dem Namen “Pauper Henricus”.
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Das VD16 führt dieses Gedicht unter dem Autor "Henricus (aus Settimello)", einem italienischen Dichter vom Ende des 12. Jahrhunderts, und hält den Text für eine Übersetzung der "Elegia de diversitate fortunae" (oder: “De diversitate fortunae et philosophiae consolatione”). Aber diese Zuschreibung müsste genauer überprüft werden. Große Teile des Gedichts sind deutlich von Kunz Has übernommen.
     
Anonymer Benutzer