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Roth (Rothe), Heinrich, gest. 1575 in Eisleben, geboren vor 1500.
 
Roth (Rothe), Heinrich, gest. 1575 in Eisleben, geboren vor 1500.
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Roth war seit 1568 Prediger an St. Andreas in Eisleben, zuvor 1567 Diakon in Eisleben-Neustadt. 1567 war er in Sangerhausen als Diakon entlassen worden, wo er viele Jahre als Prediger gewirkt hatte. Weitere Angaben sind den biographischen Nachschlagewerken nicht zu entnehmen. (Vgl. Lothar Berndorff: Die Prediger der Grafschaft Mansfeld. Eine Untersuchung zum geistlichen Sonderbewusstsein in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Potsdam 2010. online: [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2010/3389/])
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Roth war seit 1568 Prediger an St. Andreas in Eisleben, zuvor 1567 Diakon in Eisleben-Neustadt. 1567 war er in Sangerhausen als Diakon entlassen worden, wo er viele Jahre als Prediger gewirkt hatte. Weitere Angaben sind den biographischen Nachschlagewerken nicht zu entnehmen. (Vgl. [http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2010/3389/ Lothar Berndorff: Die Prediger der Grafschaft Mansfeld]. Eine Untersuchung zum geistlichen Sonderbewusstsein in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Potsdam 2010. )
    
Einige zusätzliche Hinweise finden sich aber in seinen Werken selbst und in der Leichenpredigt, die der Eislebener Pfarrer Friedrich Roth 1575 auf ihn gehalten hat.
 
Einige zusätzliche Hinweise finden sich aber in seinen Werken selbst und in der Leichenpredigt, die der Eislebener Pfarrer Friedrich Roth 1575 auf ihn gehalten hat.
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Die Leichenpredigt von Friedrich Roth, der übrigens wohl nicht mit Heinrich Roth verwandt ist (Friedrichs Vater war der Eislebener Pfarrer Johann Roth, für den Heinrich Roth 1568 die Leichenpredigt gehalten hatte), gibt keine Auskunft über die Jugend von Heinrich Roth. Man erfährt aber, dass er verheiratet war und dass er auch Kinder hinterließ, die noch jung waren. Diese Leichenpredigt wurde der Neuauflage einer Sammlung von Leichenpredigten von 1566 zugefügt, die Heinrich Roth zu Zeiten der Pest in Sangerhausen selbst gehalten hatte. Heinrich Roth: Leichpredigten. Halle 1578 (VD 16: R 3247).
 
Die Leichenpredigt von Friedrich Roth, der übrigens wohl nicht mit Heinrich Roth verwandt ist (Friedrichs Vater war der Eislebener Pfarrer Johann Roth, für den Heinrich Roth 1568 die Leichenpredigt gehalten hatte), gibt keine Auskunft über die Jugend von Heinrich Roth. Man erfährt aber, dass er verheiratet war und dass er auch Kinder hinterließ, die noch jung waren. Diese Leichenpredigt wurde der Neuauflage einer Sammlung von Leichenpredigten von 1566 zugefügt, die Heinrich Roth zu Zeiten der Pest in Sangerhausen selbst gehalten hatte. Heinrich Roth: Leichpredigten. Halle 1578 (VD 16: R 3247).
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== '''Beiträger:''' ==
 
== '''Beiträger:''' ==
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